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Das Jahr 2003 im Rückblick
Jedes Jahr in an Ereignissen reich und am Ende jeden Jahres
zieht man Bilanz.
Hat man seine Ziele erreicht?
Was ist passiert? was machen wir nächstes Jahr besser? Für uns, speziell für mich war dieses
Jahr außergewöhnlich ereignisreich. Jetzt, einen Tag vor Silvester 2004 versuche ich, mir alles
noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Das Jahr ging los, wie so viele vorher. Die Feiertage vorbei
und das Arbeitsleben hat uns wieder.Der alltägliche Wahnsinn nahm seinen
Lauf. Am 24. Januar kamen wir wie immer 20.40 Uhr nach Hause,
begrüßten unseren Kater Mautz und verspeisten mit Hunger und Appetit das
Abendbrot, welches uns unsere "kleine" Tochter gemacht hatte. Unser Mautz
kam schmusen, wir sahen fern, wie immer Mautz ging in die Küche, kam
wieder, fiel um und war tot. Und nichts war mehr wie immer. Wir waren fassungslos und hockten um den toten Kater und
weinten. Unsere große Tochter war nicht da und war am nächsten Tag
schockiert. Am nächsten Tag ging es wieder auf Arbeit, denn wer von
den normal Sterblichen versteht schon den Schmerz so eines
Verlustes. Am frühen Nachmittag fanden wir uns alle zu Hause ein,
denn keiner konnte sich auf irgendeine Arbeit konzentrieren. Mein einziger Gedanke war: Wir brauchen eine neue Katze!
Anrufe in verschiedenen Tierheimen ergaben nichts. Es war Freitag
Nachmittag und Freitag nach eins macht jeder seins. Das Tierheim Pirna war noch zu erreichen und wir bettelten
und flehten solange, bis uns ein schwarzer Kater in Aussicht gestellt
wurde, der noch nicht so lange dort war und eigentlich noch nicht
rausgegeben werden sollte. War es unsere Verzweiflung oder die Aussicht,
eine Miez in gute Hände zu geben? Jedenfalls vereinbarten wir, den Kater
am Sonntagh zu holen.Das taten wir auch und hatten von da an wieder eine
Katze.Wir nannten ihn Cherny, weil er so ganz schwarz war. Er tat sich mit der Eingewöhnung ziemlich schwer, aber nach
ca 4-5 Wochen war er bei uns zu Hause. Aber er war kein Mautz-Ersatz,
sowas gibt es nicht. Ende April fuhren wir in einen Kurzurlaub ins Riesengebirge.
Wie jedes Jahr war unser Ziel das Hotel Jasmin und es war schön wie immer.
Wieder zu Hause war das Erste, was ich sah, ein Brief meines
Arbeitgebers, das das Arbeitsverhältnis beendet werden sollte. Die nächste
Katastrophe, die mich sehr viele Nerven kostete. Dann war ich zu Hause, hatte Zeit für unseren Cherny und für
Dinge, für die ich früher keine Zeit hatte.Ich nutzte das augiebig.Im
Juni/Juli waren wir im Urlaub in Bulgarien. das war wieder sehr schön.Es
war in der Zwischenzeit August. Die "Kinder" hatten beide Glück und eine
Lehrstelle.So richtig zufrieden war ich aber nicht. Ich wollte schon immer 2 Katzen, aber bei Mautz ging das
nicht. Nach längerem Suchen kam Giny zu uns. Eingewöhnung fand nicht statt. Über 5 Wochen das Gleiche:
Die Katzen haben sich gezofft.Ich wollte nicht mehr. Ich hab Giny schon
telefonisch wieder im Katzenhaus zurückgegeben. Als letztes Mittel habe ich einen Zerstäuber (Feliway) für
die Steckdose beim Tierarzt geholt und die Miez war wie ausgewechselt.
Immer noch sehr zickig, aber erträglich. Die Katzen konnten nebeneinander
leben, ohne sich ständig anzuknurren und zu fauchen. In dieser Zeit habe ich versucht Hilfe zu finden, denn die
heile Welt der 2 Katzen fand bei uns nicht statt.So habe ich das Internett
und verschiedene Foren gefunden. Und Antworten auf meine Fragen.Ich habe
mir als Krönung des Gazen eine Homepage erstellt. Das ich so was mal
mache, daran hätte ich mit keiner Silbe jeh gedacht. Der Sommer war warm, es ließ sich aushalten. Zu Hause war
alles bestens, langsam normalisierte sich das Leben.Wir kauften dieses und
jenes Möbelstück und was nicht passte mußte zurückgebracht werden.So auch
ein Regal, das zurück zu IKEA mußte. Meine Schwester und ich übernahmen
den Transport. Schon auf dem Hinweg verabredeten wir, das wir auf dem
Rückweg am Katzenhaus halten und Miezen streicheln gehen. Wir lieben
beide Katzen. So machten wir es auch.In allen Zimmern des Katzenhauses
arme, hübsche Miezen. Wir streichelten und schmusten. Ein kleiner Grauer
ließ nicht mehr von mir ab. Meine Schwester und die Tierpflegerin redeten
solange auf mich ein, bis ich letztendlich mit einer Box und Katze drin
richtung Heimat fuhr, Mein Mann war alles andere als begeistert. Aber jetzt im
Dezember ist der kleine graue Wicht unser süßer Max, den keiner mehr
hergeben will.Mit Max kam relative Ruhe in die Katzentruppe, soweit man
bei 4 Halbwüchsigen von Ruhe sprechen kann. Im Oktober erfuhren wir, das
mein Vater Parkinson hat, der nächste Schock. Aber mit Medikamenten und
dem Wissen um die Krankheit, kann man gut leben. Auch da hilft mir das
Internet, die notwendigen Informationen zu beschaffen. Im September und November gab es noch 2 mal 70. Geburtastag,
was ausgiebig gefeiert wurde. So und nun ist Dezember. Wo ist das Jahr hin? Das nächste kann nur noch besser werden!! Was wird es uns bringen? Eigentlich wollte ich hier nur mal ein bißchen über das Jahr
2004 philosophieren. Über mich, meine Familie und das Drum und Dran.Nun
hab ich wieder sehr viel über die Katzen geschrieben, obwohl die Homepage
voll ist mit Berichten über die Drei.
Ich werde
wohl das Jahr 2003 zum Jahr der Katzen
erklären, denn für mich bestimmten 4 Katzen dieses Jahr. Alles andere, was sonst noch so schlimmes passierte, wird
erträglicher, wenn man eine der 3 Katzen, die jetzt bei uns leben,
streicheln kann. Für mich ist es eine Herrausforderung, diese 3
jungen Hüpfer täglich zu erleben, zu versorgen und zu beobachten.
Für
jemanden, der nicht so verrückt ist, wie ich, wird das alles ziemlich
unrealistisch sein, aber so sehe ICH mein Jahr 2003. |